
Aktuelle Projekte 2011
Südprojekt läuft seit Februar 2009. Im Jahr 2011 wurden bis jetzt folgende Projekte unterstützt:
1. Senkung der Bilharziose im Atacora, Benin
Eine Arbeitsgruppe der KfE (Kommission für Entwicklungsfragen) hat zusammen mit der Association des Eleves et des Etudiantes des Boukoumbé (AEEB) ein Projekt zur Bekämpfung und Prävention der Bilharziose im Norden von Benin.
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Bilharziose, eine durch Süsswasserkontakt übertragene, parasitäre Wurmerkrankung, ist in Benin weit verbreitet. Die Ziele der Zusammenarbeit von KfE und AEEB sind das zur Verfügung stellen der Behandlung und das Durchführen von Aufklärungskampagne zur Ansteckungsgefahr. Die Aktivitäten finden in kleinen Dörfern im Departemente de l’Atacora statt. |
Kontakt: KfE , Colin Cercamondi,colin.cercamondi@ilw.agrl.ethz.ch, www.kfe.uzh.ch
2. FormationS à la citoyenneté : penser l’éducation citoyenne entre la Suisse et le Bangladesh
Das Projekt InTerreActions in Bangladesch wird weitergeführt: Im August kommen Mitglieder von Jege Otho nach Genf, um die Bildungsprojekte rund um die Themen soziale Verantwortung, Kooperation und Animation fortzusetzen.
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Um unsere Kenntnisse im Bereich sozialer Verantwortung weiter zu entwickeln, führen InTerreActions und Jege Otho ihre Projekte fort. Dieses Mal ist es an den bangladeschischen Mitgliedern in die Schweiz zu kommen. Auf dem Programm stehen: Kooperation, soziale Verantwortung, Animation von Ferienlagern, die Entdeckung der Schweiz, Besuche von NGO’s und dies alles mit Hilfe verschiedener AusbildnerInnen. Vom 1. bis 25. August in Genf, Schweiz. |
Kontaktperson: Melissa Mouron, Präsidentin, interreactions@gmail.com
3. Besuch des JRK Nepal beim JRK Kanton Zürich
Eine Gruppe von vier Freiwilligen des Jugendrotkreuzes (JRK) Nepal kommt in den Frühlingsferien 2012 für zwei Wochen nach Zürich zu Besuch.
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Während einer Woche findet in Form von Workshops ein Wissens- und Erfahrungsaustausch statt. In der zweiten Woche führen die Freiwilligen gemeinsam eine Ferienwoche für Kinder und Jugendliche durch. In den interkulturellen Aktivitäten profitieren die Freiwilligen vom gegenseitigen Wissen, den verschiedenen Erfahrungen und Arbeitsweisen. Das erworbene Wissen wird festgehalten und für andere junge Menschen in beiden Ländern zugänglich gemacht. Datum und Ort des Projekts: Während der Frühlingsferien der Stadt Zürich: 23.4.-6.5.2012 in der Stadt Zürich |
Kontaktperson: Stefanie Hobbs Santos, Bereichsleiterin JRK Kanton Zürich. Infos zum JRK Kanton Zürich: www.srk-zuerich.ch/jrk
4. Ausbildung zukünftiger LeiterInnen und AnimatorInnen von Jugendclubs für Menschenrechte in Conakry, Guinea
Der CODAP organisiert eine Ausbildung im Rahmen eines Projektes, das zum Ziel hat, in Gymnasien und Universitäten von Conakry Menschenrechtsclubs zu gründen. Das Projekt wird von einer guineischen Organisation getragen.
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Mehrere politische Krisen hatten zur Folge, dass Guinea in den letzten Jahren zahlreichen massiven Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt war. Das „Centre guinéen de promotion et protection des droits de l'homme“ plant Clubs zu gründen, um die Jugendlichen für diese Probleme zu sensibilisieren. Der CODAP führt im Dezember 2011 in Guinea eine Ausbildung für zukünftige ClubleiterInnen durch. |
Kontaktperson: Jean Willemin, Internationaler Koordinator des CODAP, codap[at]codap.org, www.codap.org
5. Überlegungen und Blickpunkte zur sozio-professionnellen Eingliederung in Burkina Faso und in der Schweiz
Der Verein Ra-Iym Y organisiert in Burkina Faso und in der Schweiz Ateliers für Jugendliche, welche nicht oder nicht mehr eingeschult sind. Diese Ateliers sollen zu Überlegungen, Diskussionen und Meinungsäusserungen zum Thema der professionnellen Eingliederung anregen.
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Im Rahmen des Aufbaus eines Berufsbildungszentrums in Burkina Faso (in der Nähe von Ouagadoudou) organisiert der Verein Ra-Iym Y Ateliers, in welchem Burkinische und Schweizer Jugendliche über ihre eigenen beruflichen Perspektiven überlegen und sich zum Thema äussern können. Diese Ateliers haben zum Ziel, die aktuelle und zukünftige Nachfrage im Bereich der beruflichen Eingliederung zu erforschen, sowie interkulturelle Austausche zu begünstigen. Die Ateliers werden Ende Januar 2012 in Burkina Faso und im April 2012 in der Schweiz (Genf) stattfinden. |
Kontakt: Nina Lehmann, Projektkoordinatorin Verein Ra-Iym Y, nlehmann@raiymy.org, www.raiymy.org
6. Sensibilisierungstheater mit sozial benachteiligten Kindern, Burkina Faso
Der junge burkinische Künstlerverein Association Art et Développement Ouagadougou (AADO) führt eine kleine Kunstschule, die sozial benachteiligten Kindern den Zugang zur Kunst ermöglicht.
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Unterstützt durch Studenten der Kommission für Entwicklungsfragen der Uni/ETH Zürich (KfE) produziert die AADO im kommenden Frühjahr ein Sensibilisierungstheater in Ouagadougou. Die KfE hilft dabei mit, die zu behandelnden Themen auszuwählen und die Aufführungen mit den Kindern zu planen. Die Durchführung des Theaters stärkt dabei nicht nur die Künstler der Kunstschule sondern vermittelt eine Botschaft an die Zuschauer und fördert die künstlerische Bildung und Persönlichkeit der Kinder. Im Rahmen eines KfE-Workshops über neue Medien wird den Künstlern der AADO zudem der Umgang mit der Filmtechnik näher gebracht, um so Filmaufnahmen der Theaterproduktion zu machen. |
Kontakt: Kommission für Entwicklungsfragen der Uni/ETH Zürich (KfE)
7. Train the Trainers – Partnerschaft verbunden mit lernen
Der Operative Leiter des nepalesischen Pfadfinderzentrums Kakani erhält in der Schweiz eine Managementschulung, im Gegenzug lernt der Programmdirektor des Kandersteg International Scout Centres Ökoprogramme in Nepal kennen.
| Dieses Austauschprojekt basiert auf dem bereits vorhandenen Wissen an beiden Orten, das für eine andere Organisation zugänglich gemacht wird. Im Frühling 2012 werden die beiden jungen Leitenden, Janak Karki und Jonathan Morgan, ihr Arbeitsumfeld wechseln und neue Erkenntnisse gewinnen, die beide Pfadfinderzentren befruchten können und werden. Die dafür eingesetzte Methode ist in erster Linie Job Shadowing. Davon profitieren in beiden Ländern zahlreiche junge Menschen durch attraktive Aktivitäten und gut geführte Zentren. |
Kontaktperson: Myriam Heidelberger Kaufmann, General Direktor KISC. Information zu KISC: www.kisc.ch
8. Workshops für Menschenrechte in Belo Horizonte, Brasilien
Die Workshops in den armen Gegenden von Belo Horizonte von und für Jugendliche stärken die Partizipation der jungen Bevölkerung und die Umsetzung der Menschenrechte wird lokal diskutiert und konkret angegangen.
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Die Workshops finden hauptsächlich in der Nachbarschaft Pindorama, in der Umgebung von Belo Horizonte, statt. In den Workshops geht es darum, wie mit erlebten Diskriminierungen und Vorurteilen konstruktiv umgegangen werden kann, der Selbstwert wird gestärkt und kontroverse Themen in einer respektvollen Atmosphäre diskutiert. Dabei werden auch Tabuthemen aufgegriffen und die Jugendlichen befähigt, ihre Anliegen und Interessen in Projekten umzusetzen und damit die ganze Nachbarschaft zu sensibilisieren. Auch die grosse kulturelle Vielfalt in dieser Region wird durch diverse Anlässen sichtbar gemacht. Anstatt Ängste zu schüren, werden dabei Beziehungen aufgebaut, Freundschaften geschlossen und gemeinsam überlegt, wie die Menschenrechte miteinander gelebt werden können. |
Kontakt: NCBI Schweiz, Philipp Gonser, philipp.gonser[at]ncbi.ch, www.ncbi.ch









